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SonnenPower
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 * Der Mensch dachte und *Gott* lachte *
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GedichteZitiert

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Das Z gehört zum Alphabet, auch wenn es ganz am Ende steht. Am Ende steht es auch bei Herz, bei Holz, bei Pilz, bei Netz, bei Schmerz. Doch manchmal, wie bei Zwerg und Zorn, da steht das Z im Wort ganz vorn. Im Zahnweh und im Zwiebelkuchen muss man das Z nicht lange suchen.

Dagegen wird es kaum entdeckt, wenn es sich gut im Wort versteckt. So bei den fünfzehn schwarzen Katzen und ihren sechzig schwarzen Tatzen. Ganz stolz erzählt das Zirkuszelt, dass es sogar zwei Z enthält. Erstaunt fragt da der Grizzly-Bär, ob dies denn was Besondres wär.

(von Paul Maar)

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"Das Ding ansich bleibt uns verborgen", sinnierte Kant an jenem Morgen, ganz trunken noch von Raum und Zeit, den Kopf vom Apriori weit.


Auf Deutschlands großen Denker Hegel, traf einst der weltbekannte Schlegel. Da beide Köpfe nichts verband, verlief die Diskussion im Sand.


"Deine Schriften werden lauer", foppt Leibniz frech den Schopenhauer. Mit wohl erklärlichem Verdruß, sprach jener: "Du schreibst auch nur Stuß".


Der Husserl war, sagt die Geschichte, ein Mann mit bärtigem Gesichte. Doch unterscheiden sollt` man ihn, vom gleichfalls bärt`gen Freud aus Wien.

"Wie wohl du noch ganz unbekannt", sprach Fichte einst zum kleinen Kant, "wirst du noch mal ein toller Hecht", und die Geschichte gibt ihm Recht.

Zeitlebens zog`s Freund Diderot, zum Denken auf sein altes Klo; weswegen alle seine Schriften bisweilen ins Banale driften.

Wenn Geister aufeinander prallen, da mag so manches Wörtchen fallen. Zum Schrecken aller Philosophen schalt Hume den Locke einst 'nen Doofen.

Nach einer Nacht mit Zweifeln voll, gab Hegel einst zu Protokoll: "Die Arbeit ist doch nicht das Leben", und ging mit Fichte einen heben.

Für Frege war`s nie ausgemacht, ob er des Morgens auch erwacht. Um wieviel war er dann erstaunter, wenn`s klappte, und auch gut gelaunter.

Berkley mit der Bischofsmütze, war im Prinzip zu gar nichts nütze. Er sah auch nicht viel besser aus, verließ er ohne sie das Haus.

Gab`s irgendwo `ne Keilerei, war Albert Magnus stets dabei, bis Abaelard, der Jesuit, ihm schließlich einen überbriet.

Der greise Denker Gottlob Fichte, las ungern nur bei schwachem Lichte. Dies sei von keinerlei Bedeutung, behauptet frech die Fichteforschung.

Von Husserl ist uns nur bekannt, dass er das „Phänomen“ erfand. Bei jedem schönen Exemplar war ihm das Wesen sofort klar.

Suspekt schien Platon der Sophist, der fabrizierte ihm nur Mist. Drum auch die Höhlentheorie,
doch der Sophist verstand sie nie.

(von C. P. Freitag)

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Sei tapfer - wenn die Masten krachen

das du nicht schreckversteinert stehst

du kannst die Wogen dienstbar machen

sobald du klug das Steuer drehst

laß die verzweifelten Gedanken

das sich dein Kompaß nicht verwirrt

und nicht dein Schiff aus sichren Schranken

der offnen See - zur Brandung irrt

gern packt das Schicksal deine Schwächen

oh kämpfe - das du nicht erliegst

und kannst Du auch den Sturm nicht brechen

so brich du selbst nicht - und du siegst

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Im Reigen aller Jahresfeste - ist Himmelfahrt noch mit das beste

nicht nur, weil Christus aufwärts fährt - was schon die frühe Kirche lehrt

und neben Gott, dem Vater, thront - der über allen Wolken wohnt

sondern weil jeder Vater dann - sich richtig “Kante geben“ kann

Am Vatertag im schönen Mai - der Mütter Tag ist grad vorbei

kommt Männe nun zu seinem Recht - Er zieht, egal ob Herr, ob Knecht

samt seinesgleichen über Land - und ist schier außer Rand und Band

es wird gelacht, gelärmt, gegrölt - weil “Bölkstoff“ alle Kehlen ölt

Ein Handwagen mit grüner Zier - enthält meist kistenweise Bier

so, wie dies Reservoir sich leert - ist mit der Zeit, nur umgekehrt

der Vater voll und abgefüllt - sein Durst wird vielfältig gestillt

denn mancher zaubert aus der Tasche - ruckzuck noch eine Flachmann-Flasche

Bei Maibock, Pils und Weizenkorn - liegt Männe gern um Längen vorn

man lässt sich da partout nicht lumpen - leert leistungssportlich jeden Humpen

kennt kein Pardon und trinkt und trinkt - bis Mann echt “dun“ um Haltung ringt

so ist es alle Jahre wieder - Christus steigt auf, Vater sinkt nieder

Die “Sprit-Flut“ tut ihr Werk und wirkt - bis sich die Nüchternheit verbirgt

im Dunst der Alkoholpromille - mit schwer getrübter Schnapspupille

hält Mann sich mühsam auf den Beinen - und wäre selig über Leinen

die einen, wie ´ne Marionette - stracks heimwärts zieh’n in Mutters Bette

Wenn Weingeist so in Strömen fließt - und über Vater sich ergießt

der, stolz auf seine Manneskraft - natürlich alle Pullen schafft

bleibt auch die Konsequenz nicht aus - der “Geistvolle“ schwankt spät nach Haus

und fürchtet jetzt nur eins - den KATER - denn der ist stärker noch als Vater

Er schleicht ins Hirn auf leisen Pfoten - sobald Mann schläft gleich einem Toten

wo er herumstreunt und rumort - nur Saures treibt ihn morgens fort

Hering mit Gurke würgt Mann runter - und wird allmählich wieder munter

doch spätestens an Himmelfahrt - wird es erneut für Vater hart.

                                                           

                                                                 (von Henning Brunke)

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Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben
ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben
ich wünsche dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen
und wenn du sie nutzt, kannst Du daraus was machen

Ich wünsche dir Zeit für Dein Tun und dein Denken
nicht nur für dich, sondern auch zum Verschenken
ich wünsche dir Zeit - nicht zu Hasten zu Rennen
sondern die Zeit - zum zufrieden sein können

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur zum Vertreiben
ich wünsche - sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für's Vertrauen
anstatt nach der Zeit auf die Uhr nur zu schauen

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit, um zu wachsen, das heißt um zu reifen
ich wünsche Dir Zeit, zum hoffen, zum lieben

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden
ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben
ich wünsche Dir Zeit zu haben - zum Leben

(von Elli Michler)

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Liebe heißt schenken, und auch geben

und seih es auch, das eigene Leben

Liebe heißt, ohne viel zu fragen

füreinander jedes Kreuz zu tragen

Liebe heißt verstehen und verzeihen

und täglich neu sein Herz verleihen

Dieses kleine Wort auf unsrer Welt

es zählt viel mehr, als Reichtum und Geld

(Autor mir nicht bekannt)

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Die Liebe war nicht geringe
sie wurden ordentlich blass
sie sagten sich tausend Dinge
und wussten noch immer was
sie mussten sich lange quälen
doch schliesslich kam's dazu
dass sie sich konnten vermählen
jetzt haben die Seelen Ruh
bei eines Strumpfes Bereitung
sitzt sie im Morgenhabit
er liest in der Kölnischen Zeitung
und teilt ihr das Nötige mit

(von Wilhelm Busch)

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Ich lieb Dich so fest

wie der Baum seine Äst

wie der Himmel seine Sterne

grad so hab ich Dich

liebe/r ..... , gerne.

(?)

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